SAP Leonardo for Discrete Manufacturing eröffnet neue Möglichkeiten für den Kauf von wichtigen Anlagen

SAP Leonardo for Discrete Manufacturing eröffnet neue Möglichkeiten für den Betrieb wichtiger technischer Anlagen

Unternehmen aus Bereichen wie der Versorgungswirtschaft, Öl und Gas oder dem öffentlichen Transportwesen sind in Bezug auf die Herstellung oder Lieferung von Ersatzteilen für die Wartung wichtiger Anlagen auf die Lieferketten der Fertigungsindustrie angewiesen. Die entsprechenden Anlagen sind bekanntermaßen sehr kapitalintensiv und erfordern für den Betrieb eines Unternehmens umfangreiche Investitionen. Auf der SAPPHIRE Now hat SAP nunmehr SAP Leonardo for Discrete Manufacturing vorgestellt, das den Veränderungen in der fertigenden Industrie Rechnung trägt. Ähnlich wie bei Cloud werden nämlich immer mehr technische Anlage im Wege des Service bereitgestellt.

Die Bezeichnung „as-a-service“ ist in der IT als „Software-as-a-Service“ oder SaaS bekannt, wobei die Software statt als einmalige Lizenz über einen Abonnement-Vertrag erworben wird. SaaS stellt die Infrastruktur über die öffentliche Cloud bereit, so dass das Unternehmen nicht erst in physische Ressourcen wie beispielsweise einen Server investieren muss. Dies hat die Art und Weise, wie Unternehmenssoftware gekauft wird, revolutioniert.

SAP Leonardo for Discrete Manufacturing unterstützt nun ähnliche Prozesse beim Kauf und Verkauf von Industrieanlagen, wie sie bereits bei der cloudbasierten Softwareprodukten vorkommen.

Wie funktioniert SAP Leonardo for Discrete Manufacturing?

Die aus dem Internet der Dinge (IoT) erhobenen Daten, insbesondere die sensorbasierten Daten zu Industrieanlagen, können nicht nur die Art und Weise beeinflussen, in der Unternehmen ihre technische Anlagen managen, sondern auch, wie sie ihr gesamtes Geschäft führen.

SAP Leonardo for Discrete Manufacturing ist ein industriespezifisches Werkzeug, das Hersteller zu einem Pay-for-Outcome-Modell führt. Damit wird es möglich, technische Anlagen als Service bereitzustellen anstatt diese an den Kunden zu verkaufen.

Ein Kundenbeispiel, auf das SAP in diesem Zusammenhang häufig hinweist, ist ein Unternehmen, das Kompressoren herstellt. Durch die Verwendung von Sensordaten hat dieser SAP-Kunde sein Geschäftsmodell vom Verkauf von Kompressoren zum Verkauf von komprimierter Luft „as-a-service“ umgestellt. Das bedeutet, dass die Kunden nur für die von ihnen in Anspruch genommene Leistung zahlen, statt Kompressoren kaufen und warten zu müssen. Die betreffende Firma gewinnt über IoT die notwendigen Erkenntnisse, um die Kompressoren für ihre Kunden betriebsbereit zu halten und diese damit von dieser Verantwortung zu entlasten.

Mit diesem neuen auf SAP Leonardo basierenden Produkt möchte SAP seinen Kunden helfen, Risiken im Betrieb zu berechnen und Kunden der Kunden durch maschinelles Lernen, Asset Intelligence und vorausschauende Wartungskapazitäten zu unterstützen. Die Lösung verwendet IoT-Daten und andere kontextabhängige Unternehmensinformationen, um die Umsätze und Kosten des Projekts zu ermitteln, mit denen faire Preise und Angebote gewährleistet werden können.

Erkennen der besten Lösungen für Hersteller und Kunden.

Vesta Partners hat sich auf den Bereich des technischen Anlagenmanagements auf Basis SAP Enterprise Asset Management (EAM) spezialisiert, daher haben wir viele Kunden im Bereich der Transport-, Versorgungs- oder Ölindustrie.

Wenn Leonardo for Discrete Manufacturing leistet, wofür es konzipiert wurde, dann kann dies die Bereitstellung und Wartung technischer Anlagen erheblich beeinflussen – von wesentlichen Kapitalinvestitionen hin zu Pay-per-Use-Modellen für Industrieanlagen.

Allerdings ist hierbei zu beachten, dass die Leonardo-Lösung von SAP nur dazu dient, Kunden der Fertigungsindustrie zu identifizieren, die sich für ein Service-Angebot eignen. Es ist denkbar, dass Kunden in den Bereichen Schienenverkehr, Energieversorgung oder Öl und Gas es weiterhin für günstiger halten, die benötigte Ausrüstung käuflich zu erwerben, statt sie als Service bereitstellen zu lassen.

In anderen Fällen kann es sich als vorteilhaft erweisen, die Anlagen als Service zu bezahlen. In solchen Fällen profitieren u.U. alle Beteiligten davon. Kunden der Fertigungsindustrie sollten berücksichtigen, dass immer wieder Umbrüche eintreten und Technologien wie SAP Leonardo for Discrete Manufacturing dazu beitragen können, sich auf neue Situationen einzustellen.

Wenden Sie sich an Vesta Partners, um zu erfahren, wie Sie SAP Leonardo in Ihre EAM-Strategie integrieren können.

Search All Categories: